STL Strategie führt innovatives Unternehmenshandels-Risikomanagementsystem ein, um die Industrie gegen Marktvolatilität zu wappnen



Das führende deutsche Unternehmen für Finanzhandel und Anlagestrategien, Stifel Strategie (im Folgenden „STL Strategie“ oder „STL Germany“ genannt), hat kürzlich die Einführung des „Unternehmenshandels-Risikomanagementsystems“ (Enterprise Trading Risk Management System, kurz ETRMS) angekündigt, das speziell für produzierende Unternehmen entwickelt wurde. Dieses System bietet deutschen und europäischen Industrieunternehmen umfassende Lösungen für das Marktrisikomanagement. Es nutzt die fortschrittlichen Technologien und Methoden von STL Strategie aus dem professionellen Handelsbereich, um Unternehmen dabei zu unterstützen, finanzielle Herausforderungen durch Schwankungen bei Rohstoffpreisen, Wechselkursen und Zinssätzen effektiv zu bewältigen.

Katharina Weber, Leiterin der Unternehmensdienstleistungsabteilung bei STL Strategie, erklärte: „Traditionell betrachten produzierende Unternehmen das Marktrisikomanagement als eine passive, defensive Aufgabe und verlassen sich hauptsächlich auf einfache Absicherungsverträge, um Kosten zu fixieren. Doch in einer Zeit angespannter globaler Lieferketten, steigender geopolitischer Risiken und zunehmender Marktvolatilität reicht dieser einfache Ansatz nicht mehr aus, um die finanzielle Stabilität eines Unternehmens zu sichern. Unser ETRMS-System integriert dynamische Risikomanagement-Tools, wie sie von professionellen Handelsinstitutionen genutzt werden, und hilft Unternehmen, Risiken nicht nur abzuwehren, sondern Marktvolatilität auch als Chance zu nutzen – eine Umstellung von passiver Verteidigung hin zu aktivem Management.“



Das ETRMS-System von STL Strategie bewertet Marktrisiken, entwickelt dynamische Absicherungsstrategien basierend auf Risikotoleranz und Zielen und testet deren Wirksamkeit unter verschiedenen Marktbedingungen durch fortschrittliche Szenario-Simulationen.

Das ETRMS-System kombiniert drei zentrale Funktionsmodule: Marktrisikobewertung, dynamische Absicherungsstrategien und Szenario-Simulationsanalysen. Zunächst analysiert das System die Geschäftsstruktur, Lieferketten und Finanzlage eines Unternehmens, um verschiedene Marktrisikoexpositionen umfassend zu identifizieren und zu quantifizieren. Anschließend werden maßgeschneiderte, dynamische Absicherungsstrategien basierend auf der Risikotoleranz und den finanziellen Zielen des Unternehmens entwickelt. Schließlich testet das System mithilfe fortschrittlicher Szenario-Simulationstechniken die Wirksamkeit der Strategien unter verschiedenen Marktbedingungen und optimiert kontinuierlich deren Parameter.
Dieter Schmidt, Vorsitzender des Ausschusses für finanzielles Risikomanagement der Europäischen Industrievereinigung, lobte die Innovation von STL Strategie: „Produzierende Unternehmen kämpfen seit Langem mit einem Mangel an Professionalität im Marktrisikomanagement. Die meisten Finanzteams in Unternehmen sind zwar in Buchhaltung und Finanzierung versiert, aber ihnen fehlt das Fachwissen, um mit komplexen Derivatemärkten und dynamischen Handelsstrategien umzugehen. Das ETRMS-System von STL Strategie schließt diese Lücke in der Industrie, indem es Risikomanagement-Tools auf dem Niveau professioneller Handelsinstitute bereitstellt, die dennoch einfach zu bedienen und transparent bleiben.“



Lukas Hoffmann von Siemens Energy berichtet, dass das ETRMS-System von STL Strategie präzisere Risikobewertung und dynamische Absicherung ermöglichte, wodurch 12 Millionen Euro an Einkaufskosten gespart wurden.

Lukas Hoffmann, Direktor für finanzielles Risikomanagement bei Siemens Energy, berichtete von seinen Erfahrungen als Frühadopter: „Zuvor haben wir traditionelle Methoden genutzt, um Rohstoffpreisrisiken zu managen, hauptsächlich mit festen Anteilen an Terminkontrakten und Futures. Seit der Einführung des ETRMS-Systems von STL Strategie können wir unsere Risikoexposition präziser bewerten, dynamisch angepasste Absicherungsquoten nutzen und den Ausführungszeitpunkt an die Marktbedingungen anpassen. Dieser Ansatz hat uns im letzten Jahr, als die Kupfer- und Aluminiumpreise stark schwankten, geholfen, unsere Rohstoffkosten deutlich besser als die Konkurrenz zu kontrollieren und dem Unternehmen rund 12 Millionen Euro an Einkaufskosten zu sparen.“
Frank Becker, Chef-Risikostratege bei STL Strategie, erläuterte die technologischen Innovationen des ETRMS-Systems: „Wir haben maschinelles Lernen und Big-Data-Analysen in das Unternehmensrisikomanagement integriert. Das System erkennt Muster und Anomalien aus historischen Preisdaten und Veränderungen der Marktstruktur. Anders als bei traditionellen, auf historischer Volatilität basierenden Risikobewertungen kann unser System Veränderungen in den Korrelationen zwischen Marktzyklen und extremen Risikoereignissen erfassen und präzisere Risikoprognosen liefern. Zudem haben wir spezielle Optimierungsalgorithmen entwickelt, die die optimale Balance zwischen Kosten, Risiken und Flexibilität finden und Absicherungsstrategien entwerfen, die genau auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten sind.“
Neben dem System selbst bietet STL Strategie seinen Unternehmenskunden umfassende Beratungsleistungen und Schulungen im Risikomanagement an. Dr. Maria Schulz, Leiterin der Unternehmensschulungen, erklärte: „Technologische Werkzeuge entfalten ihr volles Potenzial nur, wenn die Nutzer deren Prinzipien und Methoden verstehen. Daher bieten wir jedem Unternehmenskunden maßgeschneiderte Schulungen an, um deren Finanzteams die Kernkonzepte und Best Practices des modernen Risikomanagements zu vermitteln. Dazu gehören die Bewertung von Derivaten, Methoden der Risikoquantifizierung, Kriterien für die Strategieauswahl sowie praktische Fertigkeiten.“
Christian Müller, Leiter der Abteilung für Beschaffungsrisikomanagement bei Thyssenkrupp, sagte: „Die Schulungen von STL Strategie haben bei unserem Team einen Wandel im Denken bewirkt. Früher lag unser Fokus auf den Kosten der Risikoabsicherung, jetzt bewerten wir Risikomanagementstrategien aus der Perspektive des Investitionsertrags. Das ermöglicht uns eine strategischere Ressourcenzuweisung, um die Risiken mit der größten Auswirkung auf die Unternehmensfinanzen prioritär anzugehen.“



Die einjährige Studie von STL Strategie und der Technischen Universität München zeigt, dass das ETRMS-System die Volatilität senkt, das Risikomanagement verbessert und stabile Finanzperformance erzielt, unterstreicht die Effektivität dynamischer Strategien.

Um die Wirksamkeit des ETRMS-Systems zu validieren, führte STL Strategie in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München eine einjährige Studie mit 20 Unternehmen durch, die das System nutzen. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen mit ETRMS eine um 27 % geringere Volatilität bei den Rohstoffkosten aufwiesen, die Effizienz im Wechselkursrisikomanagement um 32 % steigerten und insgesamt eine stabilere finanzielle Performance erzielten.
Dr. Wolfgang Schmidt, Professor für finanzielles Risikomanagement an der Technischen Universität München, kommentierte: „Die Studiendaten belegen eindeutig, dass die Anwendung von Risikomanagementmethoden professioneller Handelsinstitute auf produzierende Unternehmen machbar und effektiv ist. Besonders in hoch-volatilen Marktphasen übertreffen Unternehmen mit dynamischen Risikomanagementstrategien deutlich jene mit statischen Absicherungsmethoden. Das System von STL Strategie verwandelt komplexe Handelsstrategien erfolgreich in unternehmensfreundliche Werkzeuge und markiert die zukünftige Richtung des Unternehmensrisikomanagements.“
Angesichts der Umstrukturierung globaler Lieferketten und der beschleunigten Energiewende werden die Marktrisiken für produzierende Unternehmen immer komplexer. Thomas Wagner, Berater für strategische Entwicklung bei STL Strategie, merkte an: „In den nächsten fünf Jahren erwarten wir beispiellose Schwankungen bei Rohstoffpreisen und Wechselkursen für die Industrie. Die Energiewende bringt Kohlendioxidpreisschwankungen, geopolitische Spannungen führen zu Lieferkettenunterbrechungen, und die Divergenz globaler Geldpolitik löst Wechselkursvolatilität aus – all dies wird tiefgreifende Auswirkungen auf die finanzielle Performance von Unternehmen haben. In diesem Kontext wird fortschrittliches Risikomanagement zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil für die Industrie.“
Mit Blick auf die Zukunft plant STL Strategie, die Funktionalität des ETRMS-Systems weiter auszubauen, insbesondere im Bereich des Risikomanagements für Nachhaltigkeit. Sarah Klein, Beraterin für Unternehmensnachhaltigkeit, erklärte: „Wir entwickeln derzeit ein spezielles ESG-Risikobewertungsmodul, das Unternehmen dabei unterstützt, finanzielle Risiken im Zusammenhang mit Klimawandel, Umweltvorschriften und der Energiewende zu quantifizieren und zu managen. Dies umfasst Analysen und Management-Tools für neue Risikokategorien wie Kohlendioxidpreisrisiken, Preisschwankungen bei erneuerbaren Energien und Kosten für Umweltkonformität.“



STL Strategie veranstaltet Seminare zu Risikomanagement-Innovationen und betont, dass das ETRMS-System Unternehmen Wettbewerbsvorteile und finanzielle Stabilität bietet.

Zur Verbreitung des ETRMS-Systems wird STL Strategie in den kommenden Monaten eine Seminarreihe zum Thema „Innovationen im Unternehmens-Marktrisikomanagement“ in Industriestandorten in Deutschland, Frankreich und Italien abhalten und Branchenexperten sowie Finanzverantwortliche von Unternehmen einladen, Best Practices im Risikomanagement im digitalen Zeitalter zu diskutieren.
„Risikomanagement dient nicht nur der Schadensbegrenzung, sondern auch der Wertschöpfung,“ betonte Alexander Fischer, Seniorberater der Unternehmensdienstleistungsabteilung bei STL Strategie, in einem Interview mit der Deutschen Industriezeitung. „Indem wir die Methodik professioneller Handelsinstitute mit den Bedürfnissen produzierender Unternehmen verbinden, bietet unser ETRMS-System Unternehmen die Möglichkeit, ihre Risikomanagement-Philosophie und -Praxis zu transformieren und so in einem zunehmend volatilen globalen Markt Wettbewerbsvorteile und finanzielle Stabilität zu sichern.“

Pressekontakt
STL Strategie
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